Sie haben bereits viel davon gehört, lesen die ganze Zeit darüber im Internet und wissen nun, dass es eine relativ risikoarme Anlageart ist. Der Handel mit binären Optionen gilt als einfache und stressfreie Weise, Anlagen an den weltweiten Märkten vorzunehmen. Dank der globalen Popularität und Online-Zugänglichkeit steht diese revolutionäre Anlageart nicht nur institutionellen, sondern allen Anlegern zur Verfügung. Nachstehend erklären wir die Grundlagen des Handels mit binären Optionen und stellen zu diesem Thema Informationen, Hinweise und Tipps bereit.
Was sind also binäre Optionen? Sie sind Kontrakte, die Sie berechtigen, jedoch nicht verpflichten, einen Basiswert zu einem festgelegten Kurs innerhalb einer bestimmten Zeit zu kaufen. Aus diesem Grund erwerben Sie beim Handel mit binären Optionen nicht die eigentlichen Papiere wie beim Kauf von Aktien oder Anteilen, und die Gewinne richten sich ausschließlich nach der Kursrichtung der Aktien und nicht nach dem Kursunterschied.
Dies bedeutet, dass Sie selbst bei einer (korrekt prognostizierten) Kursänderung um nur 0,001 die gleichen Gewinne realisieren, als hätte sich der Kurs um 2,020 Punkte verändert, weshalb die Anleger über eine bisher unbekannte Anlagesicherheit verfügen. Die vor einem Engagement zu beachtenden Grundlagen sind einfach. Zunächst müssen Sie entscheiden, in welchen Basiswert Sie anlegen wollen. Dabei hilft eine kurze Recherche, um eine einfache und informationsbasierte Entscheidung zu treffen. Das Internet ist ein nützliches Hilfsmittel, um Informationen aus Charts und Finanznachrichten zu erhalten, die Ihnen bei Ihren Anlageentscheidungen zugute kommen und ausgezeichnete Renditen einbringen könnten.
Nach der Wahl des Basiswertes überlegen Sie, welche Optionsform Sie erwerben wollen. Beim Handel mit binären gibt es zwei Formen von Optionen: Call- und Put-Optionen. Eine Call-Option platzieren Sie dann, wenn Sie denken, dass der gewählte Basiswert zum Verfallzeitpunkt über dem Kurs notieren wird, den die Option bei Erwerb besaß. Eine Put-Option wird dann erworben, wenn Sie der Meinung sind, dass der Basiswert bei Verfall unter dem ursprünglichen Kaufpreis der Option notiert.
Sollten Sie also erfahren haben, dass zum Beispiel Apple vor Problemen steht und auch in naher Zukunft zu kämpfen hat, würden Sie eine Put-Option platzieren, mit der Sie Gewinne realisieren, wenn Apple weiterhin an Wert verliert und der Kurs zum Verfall unter dem Ausübungspreis notiert. Wenn Sie jedoch lesen sollten, dass die Titel von Barclays zugelegt haben und ihr Kurs auch weiterhin steigen wird, könnte eine Call-Option lukrativ sein, wenn der Kurs bei Verfall über dem Ausübungspreis liegt.
Binäre Optionen besitzen stündliche, tägliche, wöchentliche und monatliche Verfallzeiten. Der Verfallzeitpunkt gehört zu den wichtigsten Aspekten beim Handel mit binären Optionen und kann sogar als Hilfsmittel zur Verbesserung Ihrer Gewinnchancen dienen. Sie können z.B. bei den Finanznachrichten am Morgen erfahren haben, dass der FTSE 100 gerade Kurseinbußen verzeichnet hat und bis auf weiteres keine Besserung in Sicht ist. Diese Meldung könnte sich beim Kauf einer einstündigen Put-Option auf den FTSE 100 als lukrativ erweisen, da es in einer solch kurzen Zeit unwahrscheinlich ist, dass der Kurs abermals dreht, weshalb für Sie hohe Gewinne möglich sind.
Das sind also die Grundlagen beim Handel mit binären Optionen. Sie sollten bei binären Optionen auf jeden Fall berücksichtigen, dass Zeit ein wesentlicher Faktor ist und sogar zu Ihren Gunsten eingesetzt werden kann. Es ist auch ratsam, Recherchen anzustellen und Marktbewegungen zu beobachten, da dies den Unterschied zwischen der Realisierung von Gewinnen oder Verlusten bedeuten könnte. Und geht es nicht genau darum, Erträge zu erzielen?
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